Tierseuchenausbrüche nehmen in ganz Europa zu

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Tierseuchenausbrüche nehmen in ganz Europa zu

Ein neuer wöchentlicher ADIS Outbreaks Report der Europäischen Kommission zeigt mehrere Ausbrüche von Tierseuchen, die sich in ganz Europa ausbreiten, wobei die Afrikanische Schweinepest und die Vogelgrippe zu den häufigsten gehören.

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Martina Osmak

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Überblick über die Lage

Der wöchentliche ADIS-Überwachungsbericht umfasst den Zeitraum vom 16. April bis 22. April 2026 und erfasst offiziell gemeldete Tierseuchenfälle in ganz Europa.

Die Daten zeigen, dass mehrere Krankheiten Nutztiere und Wildtiere in vielen Ländern betreffen. Dazu gehören virale, bakterielle und parasitäre Infektionen.

Der Bericht spiegelt nur bestätigte Fälle wider, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung erfasst wurden.

Afrikanische Schweinepest dominiert

Die Afrikanische Schweinepest ist die am weitesten verbreitete Krankheit in dem Bericht.

Sie betrifft vor allem Wildschweine, tritt aber in einigen Ländern auch bei Hausschweinen auf.

Wichtige Punkte:

  • Hohe Fallzahlen in Deutschland, Polen, Litauen und Rumänien

  • Die Ausbreitung setzt sich in Mittel- und Osteuropa fort

  • Wildschweine bleiben die Hauptüberträger

Diese Krankheit infiziert keine Menschen, verursacht aber erhebliche wirtschaftliche Verluste für Landwirte.

Vogelgrippe breitet sich weiter aus

Hochpathogene aviäre Influenza, auch Vogelgrippe genannt, ist ein weiteres großes Anliegen.

Der Bericht zeigt Fälle sowohl bei Wildvögeln als auch bei Geflügel.

Betroffene Länder sind unter anderem:

  • Deutschland

  • Frankreich

  • Schweden

  • Polen

  • Dänemark

Wildvögel wie Schwäne, Gänse und Möwen sind häufig beteiligt. In einigen Regionen sind auch Geflügelfarmen betroffen, was Bedenken für die Lebensmittellieferketten aufwirft.

Maul- und Klauenseuche in Südeuropa

Maul- und Klauenseuche wurde in Ländern wie Griechenland und Zypern gemeldet.

Diese Krankheit verbreitet sich schnell unter:

  • Rindern

  • Schafen

  • Ziegen

  • Schweinen

Der Bericht listet Dutzende von Ausbrüchen auf, insbesondere in Nutztierbetrieben. Die Behörden reagieren in der Regel mit Bewegungseinschränkungen und Keulung, um die Ausbreitung zu kontrollieren.

Weitere nachgewiesene Krankheiten

Mehrere andere Krankheiten treten in geringerer Zahl auf, sind aber dennoch besorgniserregend:

  • Milzbrandfälle in Bulgarien

  • Tollwutfälle in Rumänien und Moldau

  • West-Nil-Fieber in Frankreich und Italien nachgewiesen

  • Blauzungenkrankheit bei Rindern in Italien

  • Newcastle-Krankheit bei Vögeln in mehreren Ländern

Jede dieser Krankheiten betrifft unterschiedliche Tierarten und erfordert spezifische Bekämpfungsmaßnahmen.

Auswirkungen auf Landwirte und Handel

Ausbrüche von Tierseuchen können Folgendes beeinträchtigen:

  • Lebensmittelproduktion

  • Internationalen Handel

  • Lebensgrundlagen der Landwirte

Länder können bei Ausbrüchen Tiertransporte oder Exporte einschränken. Dies kann zu wirtschaftlichen Verlusten führen, die über die direkt betroffenen Betriebe hinausgehen.

Warum Überwachung wichtig ist

Der wöchentliche Bericht hilft den Behörden dabei:

  • Die Ausbreitung von Krankheiten zu verfolgen

  • Schnell auf Ausbrüche zu reagieren

  • Sowohl die Tiergesundheit als auch die öffentliche Gesundheit zu schützen

Früherkennung ist entscheidend, um Schäden zu begrenzen.

Ausblick

Fachleute rechnen in den kommenden Wochen mit einer fortgesetzten Überwachung.

Saisonale Faktoren, Wanderbewegungen von Wildtieren und landwirtschaftliche Praktiken können alle beeinflussen, wie sich Krankheiten ausbreiten.

Behörden in ganz Europa bleiben wachsam, während sie daran arbeiten, laufende Ausbrüche einzudämmen und neue zu verhindern.

Quelle: https://webgate.ec.europa.eu/tracesnt/adis/public/notification/outbreaks-weekly-report

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