Markt-Puls: Böser Frischfleisch tritt in das Rennen um Vion Standorte ein
Published about 13 hours ago in News

Markt-Puls: Böser Frischfleisch tritt in das Rennen um Vion Standorte ein

Herausforderungen für Westfleischs Angebot um die Vermögenswerte in Süddeutschland durch mittelgroße Verarbeiter

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Bo Pedersen
Chief Revenue Officer

Deutsch Schlachthaus Saga: Böser Frischfleisch tritt in das Rennen um Vion-Standorte ein

Der Kampf um die süddeutschen Vermögenswerte von Vion hat eine neue Wendung genommen. Nach dem Angebot von Tönnies (Premium Food Group), sein Gebot zurückzuziehen, um den Weg für eine Übernahme durch Westfleisch zu ebnen, ist ein neuer Mitbewerber aufgetaucht. Böser Frischfleisch, ein mittelständischer Fleischverarbeiter mit Sitz in Baden-Württemberg, steht Berichten zufolge im Wettbewerb mit Westfleisch um die Übernahme der Vion-Schlachthäuser in Buchloe, Crailsheim und Waldkraiburg.

Auswirkungen

  • Regulatorische Erleichterung: Der Eintritt eines mittelständischen Akteurs wie Böser könnte die Bedenken des Bundeskartellamts hinsichtlich der Marktkonzentration verringern, die das Hauptproblem für den Tönnies-Deal und ein potenzielles Hindernis für Westfleisch darstellten.

  • Bieterkampf: Was ursprünglich als reibungslose Übergabe an Westfleisch erwartet wurde, könnte sich möglicherweise in einen wettbewerbsintensiven Bietprozess entwickelt haben, der die endgültige Lösung verzögern, aber letztendlich einen besseren Preis für Vion sichern könnte.

  • Regionale Stabilität: Für die Landwirte in Süddeutschland stellt Böser eine lokalere Lösung im Vergleich zu den industriellen Giganten dar, was potenziell vielfältigere Schlachtoptionen in der Region bewahren könnte.

Vorgeschlagene Maßnahmen

  • Verhandlungen überwachen: Käufer, die in Süddeutschland einkaufen, sollten beobachten, ob das Gebot von Böser an Bedeutung gewinnt, da sich deren betrieblicher Fokus von den großen Genossenschaften unterscheidet.

  • Lieferantendiversifizierung: Es wird weiterhin Unsicherheit in der Schlachtkapazität der Region erwartet, bis ein endgültiger Käufer unterzeichnet ist; alternative Versorgungswege in Norddeutschland oder Österreich aufrechterhalten.

Quellen