Deutschlands Fleischindustrie warnt: Bereiten Sie sich auf eine höhere Protein Nachfrage vor

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Deutschlands Fleischindustrie warnt: Bereiten Sie sich auf eine höhere Protein Nachfrage vor

Deutsche Fleischführer sagen, dass die Welt bis 2050 mehr tierisches Eiweiß benötigen wird, und sie wünschen sich eine klare Unterstützung der Regierung, um dies auf klimafreundliche Weise zu produzieren.

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Martina Osmak

Director of Marketing

Die Nachfrage nach tierischem Protein wächst

Bei einem kürzlichen Branchentreffen in Berlin sagten Experten, dass die globale Nachfrage nach tierischem Protein in den kommenden Jahrzehnten stark steigen wird.

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) erwartet, dass die Nachfrage im Jahr 2050 etwa 20 % höher sein wird als im Jahr 2020. Die Hauptgründe sind:

  • Wachsende Weltbevölkerung

  • Steigende Einkommen in Entwicklungsländern

  • Veränderte Ernährungsgewohnheiten

Dominik Wisser von der FAO sagte, dass tierisches Protein weiterhin eine wichtige Rolle in gesunden und ausgewogenen Diäten weltweit spielen wird.

Die Klima-Herausforderung

Mehr Nachfrage bedeutet auch mehr Druck auf die Umwelt.

Die zentrale Frage ist: Wie kann die Produktion steigen, während die Emissionen sinken?

Vertreter der Branche sagen, die Antwort beinhaltet:

  • Bessere Tiergesundheit

  • Verbesserte Zucht

  • Hochwertigere Futtermittel

  • Effizientere Landwirtschaftssysteme

Sie argumentieren, dass moderne Tierhaltung die Treibhausgasemissionen reduzieren kann, wenn die richtige Technologie und das richtige Management eingesetzt werden.

Deutschlands Position

Die Veranstaltung wurde vom Verband der Fleischwirtschaft (VDF), dem Fleischindustrieverband Deutschlands, organisiert.

Laut dem VDF hat Deutschland bereits:

  • Hohe Standards für das Tierwohl

  • Klimafreundliche Produktion

  • Starke technische Expertise

Martin Müller, Geschäftsführer des VDF, sagte, Deutschland sei gut vorbereitet. Er warnte jedoch, dass der Sektor politische Unterstützung benötigt, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Was die Branche will

Der Verband fordert mehrere politische Maßnahmen:

  1. Praktische und klare Lizenzierungsregeln

  2. Finanzielle Unterstützungsprogramme für Landwirte

  3. Schnelle Umsetzung der Exportstrategie für die Landwirtschaft in Deutschland

Die Branche ist der Ansicht, dass diese Maßnahmen notwendig sind, um Arbeitsplätze, Fähigkeiten und die Ernährungssicherheit zu schützen.

Besorgnis über „Carbon Leakage“

Der VDF warnte auch davor, die Tierproduktion in Deutschland zu stark zu reduzieren.

Wenn die Produktion in Länder mit niedrigeren Umweltstandards verlagert wird, könnten die globalen Emissionen ansteigen, anstatt zu sinken. Dies ist als Carbon Leakage bekannt.

Branchenführer sagen, dass die Beibehaltung einer starken inländischen Produktion hilft:

  • Hohe Umweltstandards zu wahren

  • Lokale Expertise zu schützen

  • Die vollständige Nutzung des Tieres in der Fleischproduktion zu unterstützen

Ein politischer Wendepunkt?

Die Diskussion fand während des Parlamentarischen Abends in Berlin am 28. Januar 2026 statt. Vertreter der Regierung, des Parlaments und des Fleischsektors nahmen teil.

Laut Müller scheint die Bundesregierung jetzt offener dafür zu sein, die Tierhaltung wieder zu unterstützen.

Das größere Bild

Die Debatte zeigt ein größeres globales Problem:

  • Die Welt braucht mehr Nahrung.

  • Die Klimaziele müssen weiterhin erreicht werden.

  • Landwirte benötigen wirtschaftliche Stabilität.

Die Fleischindustrie Deutschlands sagt, sie sei bereit, diese Herausforderungen zu meistern — aber nur, wenn die politischen Maßnahmen eine nachhaltige Produktion im Inland unterstützen.

Quelle: https://www.thepigsite.com/news/2026/02/german-meat-sector-warns-of-rising-protein-demand

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