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Fleischaktien fallen, obwohl die Nachfrage stark bleibt
Geringere Gefriervorräte zeigen eine anhaltend stabile Nachfrage nach Fleisch in den gesamten Vereinigten Staaten.

Martina Osmak
Director of Marketing
Geflügelbestände sinken trotz höherer Produktion
Die US-amerikanischen Geflügelvorräte in Kühllagern sind im März im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Dies geschah, obwohl die Produktion gestiegen ist.
Die gesamten Geflügelbestände erreichten etwas mehr als 1 Milliarde Pfund. Das sind rund 5 Prozent weniger als vor einem Jahr.
Die Hühnerbestände gingen leicht zurück, während die Putenbestände im Vergleich zu den Werten von 2025 stärker sanken. Allerdings stiegen die Putenbestände im Vergleich zum Vormonat.
Dies deutet darauf hin, dass die Nachfrage weiterhin stark ist und die höhere Produktion aufnimmt.
Vorräte an rotem Fleisch ebenfalls niedriger
Auch die Bestände an rotem Fleisch gingen zurück. Die gesamten Vorräte lagen bei rund 838 Millionen Pfund, etwa 2 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
Rindfleisch verzeichnete den stärksten Rückgang. Die Bestände sanken, da weniger Rinder schlachtreif waren. Dieses knappe Angebot begrenzte die Produktion im März.
Schweinefleisch war stabiler. Die gesamten Schweinefleischvorräte lagen nahe am Vorjahresniveau, mit einem leichten Anstieg gegenüber Februar.
Aufschlüsselung der Schweinefleischprodukte
Verschiedene Teilstücke von Schweinefleisch zeigten uneinheitliche Entwicklungen:
Speckseiten (Pork Bellies) nahmen gegenüber dem Vormonat zu, blieben aber deutlich unter dem Vorjahresniveau
Schinkenbestände stiegen im Vergleich zu 2025 deutlich an
Lenden (Pork Loins) und Rippchen legten im Monatsvergleich zu, lagen aber im Jahresvergleich niedriger
Einige Produkte wie Abschnitte (Trimmings) und Innereien gingen zurück
Diese Veränderungen zeigen eine sich verschiebende Nachfrage bei den verschiedenen Teilstücken.
Rindfleischbestände sinken weiter
Die Rindfleischvorräte sanken sowohl im Monats- als auch im Jahresvergleich.
Der größte Rückgang entfiel auf entbeintes Rindfleisch, das den größten Anteil der gelagerten Rindfleischmenge ausmacht. Auch Rindfleischzuschnitte gingen leicht zurück.
Das kleinere Angebot spiegelt anhaltende Herausforderungen bei der Verfügbarkeit von Rindern wider.
Hühnerbestände gehen zurück
Die Hühnerbestände sanken im Vergleich zu Februar und zum Vorjahr.
Brustfleisch verzeichnete einen deutlichen Rückgang, was auf eine starke Verbrauchernachfrage hindeuten könnte. Hähnchenschenkel mit Rückenstück (Leg Quarters) nahmen gegenüber dem Vormonat leicht zu, lagen aber deutlich unter dem Niveau von 2025.
Insgesamt bewegt sich Hühnerfleisch weiterhin zügig durch die Lieferkette.
Marktsignale und Preise
Die Preise für Rinder und Rindfleischprodukte stiegen im betrachteten Zeitraum.
Höhere Preise deuten auf ein knapperes Angebot bei gleichzeitig stabiler Nachfrage hin. Futterkosten, etwa für Mais, blieben stabil, was den Produzenten helfen könnte, ihre Kosten zu kontrollieren.
Wie es weitergeht
Neue Schätzungen zu Angebot und Nachfrage werden in Kürze erwartet. Diese werden ein klareres Bild davon vermitteln, wie sich der Markt in den kommenden Monaten entwickeln könnte.
Für den Moment ist der wichtigste Trend klar:
Die Nachfrage bleibt solide
In mehreren Kategorien verknappen sich die Bestände
Die Preise reagieren auf diese Veränderungen
Diese Lage ist für die globalen Märkte wichtig, da die USA ein bedeutender Lieferant von Fleischprodukten weltweit sind.
Quellen: