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Brasilien drängt China, 33 weitere Fleischbetriebe zuzulassen
Brasilien bittet China, die Ausfuhren aus 33 weiteren Fleischbetrieben zu genehmigen, da das Land seine Verkäufe an seinen größten Handelspartner ausweiten möchte.

Martina Osmak
Director of Marketing
Brasilien weitet Exportoffensive in China aus
Brasilianische Landwirtschaftsvertreter haben diese Woche China besucht, um die Handelsgespräche mit den örtlichen Behörden fortzusetzen. Der Delegation gehörte auch der kürzlich ernannte brasilianische Landwirtschaftsminister Andre de Paula an.
Nach Angaben brasilianischer Beamter hat das Land einen Antrag eingereicht, der Folgendes umfasst:
20 Rindfleischbetriebe
11 Geflügelbetriebe
2 Schweinefleischbetriebe
Falls genehmigt, würde dieser Schritt die Zahl der brasilianischen Anlagen erhöhen, die Fleischprodukte auf den chinesischen Markt liefern dürfen.
China bleibt eines der wichtigsten Ziele für brasilianische Fleischexporte, insbesondere für Rindfleisch.
Rindfleischbetriebe nehmen Lieferungen wieder auf
Der jüngste Antrag folgt kurz darauf, dass China drei brasilianischen Rindfleischbetrieben nach früheren Aussetzungen im Jahr 2025 die Wiederaufnahme der Exporte erlaubt hat.
Einer der Betriebe, die die Genehmigung zur Wiederaufnahme der Lieferungen erhalten haben, gehört JBS, dem weltweit größten Fleischverarbeiter. Die genehmigte Einheit befindet sich in Mozarlandia, Brasilien.
Der brasilianische Rindfleischverband Abiec erklärte, die Entscheidung zeige das anhaltende Vertrauen in Brasiliens Lebensmittelsicherheitskontrollen und Produktionsstandards.
China bleibt Schlüsselfmarkt für brasilianisches Fleisch
Brasilien ist derzeit der weltweit größte Exporteur von Rind- und Hühnerfleisch. Das Land gehört außerdem zu den führenden Schweinefleischlieferanten weltweit.
China spielt in diesem Handel eine zentrale Rolle. Die starke chinesische Nachfrage hat in den vergangenen Jahren die brasilianischen Fleischexporte gestützt, insbesondere in Phasen knapper globaler Versorgung.
Für brasilianische Exporteure könnte die Genehmigung zusätzlicher Betriebe dazu beitragen, die Versandkapazitäten zu erhöhen und den Zugang zum chinesischen Markt in mehreren Proteinkategorien zu verbessern.
Handelsgespräche gehen weiter
Es wird erwartet, dass brasilianische und chinesische Vertreter die Gespräche in den kommenden Tagen fortsetzen, während beide Länder daran arbeiten, ihre agrarwirtschaftlichen Handelsbeziehungen zu stärken.
Der Antrag auf Genehmigung neuer Betriebe spiegelt auch den wachsenden Wettbewerb unter globalen Fleischexporteuren wider, die einen besseren Zugang zu asiatischen Märkten anstreben.
Quellen: