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{ "title": "KI stört den Softwaresektor, während die Fleischindustrie einen greifbaren Schutz bietet" }

{ "translation": "Während Technologieriesen stolpern, werden physische Rohstoffe zum ultimativen sicheren Hafen." }

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Bo Pedersen

Chief Revenue Officer

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Die KI-Disruption trifft Softwareaktien

In den letzten Wochen gab es eine gewisse Turbulenz an den Aktienmärkten weltweit. Ehemalige Favoriten der Anleger haben sich ins Negative gewendet. In den letzten Jahrzehnten haben Technologieunternehmen, insbesondere Softwareunternehmen, die meisten anderen Sektoren übertroffen.

Wichtige Details

  • Der Boom: In den fünf Jahren von November 2016 bis November 2021 wuchs der Index um 249,54 %, was einer annualisierten Rendite von 28,44 % entspricht.

  • Die Stagnation: Seit 2021 erzählen die Zahlen eine andere Geschichte. Seit dem Höchststand von 2021 wuchs der Index in den nächsten fast vier Jahren nur um 9,71 %, insgesamt, mit einer annualisierten Rendite von 2,43 %.

  • Der Zusammenbruch: Seit dem Höchststand im September 2025 hat der Index 25,11 % seines Wertes verloren, was einer annualisierten Rendite von negativ 48,93 % entspricht!

Marktkontext: Der Katalysator Künstliche Intelligenz

Was ist also los? Kurz gesagt, Künstliche Intelligenz, oder KI. KI repräsentiert eine der größten und potenziell disruptivsten technologischen Innovationen überhaupt. Und diesmal sind es die vorherigen Generationen von Disruptoren, die mit den schwersten Herausforderungen konfrontiert sind.

Unternehmen, die über Jahrzehnte hinweg Milliarden von Dollar ausgegeben haben, um Softwareanwendungen mit ansprechenden Benutzeroberflächen zu entwickeln, komplexe Arbeitsabläufe zu automatisieren, Daten zu präsentieren und zu verarbeiten und vieles mehr, stellen nun fest, dass ihre sogenannten technischen Gräben mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz leicht überwunden werden können.

Lieferantencheck: SAP

  • Aktienkursverfall: SAP, ein großes deutsches Softwareunternehmen mit vielen Kunden in der Fleischindustrie, hat in den letzten Jahren einen Rückgang des Aktienkurses um mehr als 36 % erlebt.

  • Umstrukturierung erwartet: SAP ist ein gut geführtes Unternehmen, das komfortabel profitabel ist und ein diversifiziertes Produktportfolio hat, das Kunden in vielen Ländern und Branchen bedient. Das Management von SAP wird jedoch Maßnahmen ergreifen, um die Leistung und die zukünftigen Perspektiven des Unternehmens zu verbessern, um die Anleger zurückzugewinnen. Dies umfasst in der Regel eine genaue Analyse der Leistung verschiedener Produkte und Geschäftseinheiten in Bezug auf Umsatz und Kosten. Unweigerlich wird die Antwort eine Kombination aus Kostensenkungen und einer Neuausrichtung auf die stärksten Produkte und Geschäftseinheiten beinhalten.

Fleischindustrie als greifbare Alternative

In mancher Hinsicht hat dieser Umbruch in der Softwareindustrie sehr wenig mit der Fleischindustrie zu tun. Wenn man jedoch genauer hinsieht, finden wir mehrere Wege, wie die KI-Revolution die Fleischindustrie beeinflussen wird.

Betrachten wir jetzt Cranswick Plc. Cranswick ist ein vertikal integrierter Hersteller von Fleischprodukten mit Sitz im Vereinigten Königreich. Seit dem Börsengang im Jahr 1988, also vor 38 Jahren, hat das Unternehmen annualisierte Renditen von 13,76 % erzielt.

Die Leistungsspanne

  • Langsame Software-Ära: Im Vergleich zu Cranswick und dem S&P Software & Services Index wuchs das Unternehmen in der 'langsamen' Phase zwischen November 2021 und September 2025 um 41,09 % mit einer annualisierten Rendite von 9,38 %.

  • KI-Crash-Ära: Und seitdem, während des durch KI verursachten Crashs der Aktienkurse von Softwareunternehmen, wuchs Cranswick um zusätzliche 7,57 %.

  • Breiterer Marktkontext: Die breitere Fleischindustrie hat nicht ganz so gut abgeschnitten, mit niedrigeren annualisierten Renditen und im Allgemeinen hinter Cranswicks spezifischem vertikal integriertem Modell zurückgeblieben.

Was könnte das für Unternehmen der Fleischindustrie bedeuten?

  • Größerer Zugang zu Kapital: Da Anleger Technologie- und Softwareunternehmen verlassen, benötigen sie neue und bessere Orte, um ihr Kapital zu investieren. Unternehmen der Fleischindustrie könnten eine solche Alternative bieten. Man muss kein börsennotierter Riese wie Cranswick sein, um von diesem Trend zu profitieren.

  • Einfluss auf Softwareanbieter: Softwareunternehmen konzentrieren sich stark darauf, bestehende Kunden zu halten. Jetzt ist eine großartige Zeit, um die Preise und die Leistung Ihrer Software- und Technologielieferanten zu überprüfen, um sicherzustellen, dass Sie ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erhalten. Anbieter werden sehr empfindlich auf Kunden reagieren, die Gefahr laufen, ihre Verträge zu kündigen oder zu reduzieren.

  • Überlegen Sie, wie KI Ihr Geschäft verbessern kann: Im Gegensatz zu früheren Wellen neuer Technologien erfordert KI keine besonderen Fähigkeiten oder Erfahrungen, um sie zu nutzen. Jeder kann und sollte mit KI arbeiten; beginnen Sie einfach mit den kostenlosen Versionen von ChatGPT, Microsoft Copilot oder Google Gemini, und Sie werden erstaunt sein, was es tun kann. Es spricht höchstwahrscheinlich auch Ihre Sprache, fast unabhängig davon, woher Sie kommen.

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